Das hat man davon, wenn man zu selten schreibt: Man vergisst die interessanten Meldungen
Daher jetzt endlich folgender Hinweis:
Ich bin seit inzwischen über einem halben Jahr als selbstständiger IT-Dienstleister unterwegs! Meine Arbeitsbereiche sind Softwareentwicklung (z. B. Homepages, vor allem (Web-)Speziallösungen, aber auch Netzwerk- und Server-Einrichtung/Absicherung.
Link zu meiner geschäftlichen Webseite: http://www.lohrtec.com/
Wow, kaum schreibt man was, werden es ein paar Besucher mehr
20.000 Stück schon seit etwas mehr als 3 Jahren! Danke!
Eigentlich bin ich ein langjähriger und begeisterter Ubuntu-Nutzer. Früher mal mit KDE, dann kamen diese Experimente mit KDE4, ich wechselte zu Gnome und fand es klasse, einfach produktiv arbeiten zu können.
Dann kam 10.04 die erste Überraschung: “Ja, ab heute sind die Fenster-Buttons (Schließen, Minimieren, Maximieren) einfach mal links. Warum? Weils geht!”. Durch einen Workaround konnte man das wieder beheben, also gerade so noch einmal gutgegangen. Inzwischen ist es soweit, dass Ubuntu es mit Unity geschafft hat, dass produktiv arbeitende Menschen nichts mehr damit anfangen können. Ich muss sagen, ich bin recht enttäuscht.
Klar, man könnte auch einfach auf Arch umsteigen, sich sein System selbst zusammenbauen – aber dann arbeitet man 90% am System, für die eigentliche Arbeit hat man dann noch 10% seiner Zeit übrig. Oder Linux Mint: Installiern geht so einfach und schnell wie bei Ubuntu, das abstürzen von Gnome Shell aber auch… Glücklicherweise hab ich jetzt entdeckt, dass es noch die Möglichkeit gibt, Gnome Classic zu verwenden (über das Paket gnome-panel installierbar). Geben wir Ubuntu mal noch eine letzte Chance…
Nachtrag:
Auch Gnome Classic kann rekordverdächtig schnell und oft abschmieren… Ist denn tatsächlich M$ Windows das stabilste Linux am Markt?!
Unter https://www.dialog-ueber-deutschland.de/ gibt es zur Zeit die Möglichkeit, Vorschläge über das Gesellschaftliche Zusammenleben in der Zukunft in Deutschland zu machen. Unter https://www.dialog-ueber-deutschland.de/ql?cms_idIdea=12872 habe ich einen eigenen Vorschlag eingereicht. Ich wäre froh, wenn ihr, sofern eure Ansicht darüber ähnlich ist wie meine, eine Stimme dafür abgebt.
Ich bitte auch darum, eventuelle Kommentare nicht hier, sondern unterhalb des Vorschlags zu machen.
Viele Grüße
Matthias
Ab und zu muss man auch mal mit der Zeit gehen und sich der Realität der steigenden Beliebtheit der Social Networks auseinandersetzen. Ich gestehe: Ich bin auch (fast) überall vertreten.
Daher gibt es nun auf meinem Blog ab sofort die Möglichkeit, meine Blogeinträge bei Facebook und/oder Google+ zu “Liken”, allerdings mit der Privacy-Erweiterung von Heise. D.h.: Bevor wirklich Daten an Facebook und Co. übertragen werden, ist ein Extra-Klick notwendig.
Falls genug Protest kommt, werde ich die Buttons wieder entfernen
Hallo zusammen,
ja ich weiß, ich war in letzter Zeit nicht besonders fleißig im Schreiben, Uni und Job sind doch teilweise recht fordernd. Nun endlich wird es ein wenig ruhiger, zumindest fast, da der Urlaub kurz bevor steht und noch alles gepackt werden muss. Wäsche, Strandzelte – und natürlich die Digitalkamera. Damit ich viele Fotos schießen kann, wollte ich die Kamera noch schnell leeren und Stelle fest: Da sind ja noch massenweise Fotos des gesamten letzten Jahres! Aber keine Ahnung mehr, zu welchen Anlässen und wann die Fotos geknipst wurden. Also mal sortieren…
Mehr…
Lang lang ists her, da haben wir mal mit ein paar Leuten angefangen, uns mit DMX zu beschäftigen. Nach vielerlei Versuchen sind wir irgendwann auf das DMX-Interface von Digital Enlightenment gestoßen, welches (wenn Elektronik-Grundkenntnisse vorhanden sind) leicht selbstzubauen ist. Leider gab es dafür aber keine Linux-Treiber oder sonstwas, weswegen wir einen kleinen Versuch starteten, diesen Treiber selbst zu schreiben.
Um nicht lange um den heißen Brei herumzureden: Wir haben es nicht geschafft (Zeit, Lust, und andere Ausreden…). Gestern hab ich nun eine nette Mail bekommen, dass es ab sofort unter https://github.com/fx5/usbdmx einen Linux-Treiber gibt. Vielen Dank an Frank Sievertsen für den freundlichen Hinweis und die Entwicklung eines solchen Treibers!
Ein eigener root-Server? Toll! Nur manchmal reicht entweder das Geld nicht – oder die Vernunft sagt: So ganz dediziert muss es nicht sein. So greift man dann doch auf einen virtuellen Server zurück. Leider sind in der Welt der Linux-vServer kaum vollvirtualisierte Systeme zu finden, eigentlich alle Lösungen basieren auf der Idee der Paravirtualisierung, welche – wenn man den Resourcenbedarf seitens des Anbieters bedenkt – natürlich optimal klein ist. Leider hat dieser Ansatz auch seine nachteile, wie z. B. der des festen Kernels, bei dem man nichts an den Modulen schrauben kann etc.
Bei manchen Hostern solcher VMs (aufgefallen ist es mir bei EUServ) hat man aber auch ein ganz simples Problem, welches nicht weiter tragisch, aber aus Kosmetikgründen doch manchmal störend ist: Man kann den Hostnamen nicht so einfach verändern. Manchmal stellt der Anbieter dafür ein Feld im Kundencenter zur Verfügung. Wenn nicht, dann zeige ich hier jetzt eine ganz einfache Lösung, wie man dieses Problem beheben kann:
Beim Start der virtuellen Maschine werden einige Einstellungen, darunter auch der Hostname, vom Virtualisierungssystem überschrieben. Das einzige, was man machen muss, ist diese Änderung “schnell genug” wieder zu überschreiben. Dafür kann man sich ein ganz simples init-Script erstellen. Man legt eine Datei, z. B. /etc/init.d/hostname-vm an, in die man folgendes reinschreibt:
#!/bin/bash
HOST=vserver
DOMAIN=meinedomain.tld
IP=123.123.123.123
echo $HOST.$DOMAIN > /etc/hostname
hostname $HOST.$DOMAIN
cat /etc/hosts | sed s/^'$IP'.*/'$IP $HOST.$DOMAIN $HOST'/ > /etc/hosts
Noch schnell zwei Befehle ausführen, um das Script ausführbar zu machen und es beim Boot auch zu starten:
chmod a+x /etc/init.d/hostname-vm
update-rc.d hostname-vm defaults
Das wars. Nach einem Reboot sollte der Hostname nun vserver.meinedomain.tld sein.
WebDAV? Der Begriff ist normalerweise nicht unbekannt, gerade für Remote-Laufwerke für z. B. Backuplösungen usw. werden WebDAV-Server sehr gerne verwendet, zumal sie selten durch Firewalls und/oder Proxies geblockt werden. Als dann an der Uni nach einem WebDAV-Server gefragt wurde, dachte ich “klar, kein Problem, ist bestimmt schnell einzurichten” – Fail. Mehr…
Hallo!
Da ich immer wieder gefragt werde (und auch selbst immer wieder nach den entsprechenden Zeilen im Internet suche), wie man einen Linux Rechner, der mit dem Internet verbunden ist, Gateway für andere PCs spielen lassen kann, die sehr einfache Lösung hier als Copy&Paste. Bitte das Netzwerkinterface (bei mit eth0) anpassen, damit ist das ausgehende Netzwerkinterface des Gateway-Rechners gemeint:
iptables -t nat -A POSTROUTING -o eth0 -j MASQUERADE
echo 1 > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward
Jetzt bei dem/den Client-Rechner(n) die IP des Gateway-Rechners eintragen, fertig.